VAKUUMHÄRTEN

Das Härten im Vakuumofen ist besonders geeignet für stark verzugsempfindliche Präzisionsbauteile sowie Formteile und Werkzeuge, die eine blanke und saubere Oberfläche benötigen. Das Abschrecken erfolgt im Gasstrom unter hohem Druck. Der Druck kann stark variiert werden, dementsprechend ist eine sehr milde Abschreckung möglich. Die Werkstücke bleiben metallisch blank, da im Vakuum keine Oxidation stattfindet.

Deshalb werden teure Einzel- und Serienwerkzeuge sowie hochwertige Formen und Bauteile im Vakuumofen wärmebehandelt. Diese Wärmebehandlung ermöglicht die Verwirklichung höchster Ansprüche an

  • Maßhaltigkeit und geringste Verzüge
  • metallisch blanke Oberflächen
  • höhere Werkzeugstandzeiten
  • präzise Dokumentation der komplizierten Prozessabläufe
  • absolute reproduzierbare Behandlung

Unsere eingesetzten Technologien im Bereich Vakuumhärten

HOCHVAKUUM
für besondere Legierungen, insbesondere beim Glühen von hochkorrosionsbeständigen Werkstoffen oder zum Vakuum-Löten.
ARGON-ABSCHRECKUNG
Die Sonderbehandlungen im Vakuum mit Argon-Abschreckung sind für Legierungen aus der Luft- und Raumfahrttechnik von Vorteil. Ebenfalls kommt Argon bei Titan- oder Alloy-Werkstoffen zum Einsatz. Mehr lesen...
COOL-PLUS
Härten und Tiefkühlen in einer Anlage mit lückenloser Dokumentation für stabilste Gefüge und beste Korrosionsbeständigkeit. Mehr lesen...
2-KAMMER-TECHNOLOGIE
für niedriger legierte Stähle (z.B. 100Cr6, 90MnCrV8, etc.) und Schnellarbeitsstähle mit dickeren Querschnitten.
ERHÖHTER PARTIALDRUCK
für stickstofflegierte Sonderstähle. Mehr lesen...
WARMBADSIMULATION
mehrere Thermoelemente an einem Bauteil ermöglichen die Simulation eines Warmbads und somit eine Verringerung der Rissgefahr durch einen Spannungsausgleich zwischen Rand und Kern.

Unsere Anlagen

11 modernste Vakuumhärteanlagen
Maximales Stück- bzw. Chargengewicht: 2000 kg

  • 2x 300x450x300 mm
  • 2x 600x600x400 mm
  • 5x 600x900x600 mm
  • 2x 900x1200x900 mm